2003

Pressemitteilung 2003

Der „Sächsische Bierkönig 2003/04“ heißt Lars Riedel


Leipzig, 17.11.2003

Mit „Glück auf“ grüsst man sich im Erzgebirge. Für den neuen „Sächsische Bierkönig 2003/04“ war Glück aber nicht ausreichend für den Sieg im Wettstreit der sächsischen Brauer am 16.11.2003 in Leipzig. Nach einem harten Ringen der 7 Kandidaten sächsischer Brauereien im branchenspezifischen theoretischen und einem praktischen Gastronomieteil ging der Siegertitel an Lars Riedel Glückauf-Brauerei GmbH, Gersdorf. Der gelernte Brauer und Mälzer arbeitet seit 1996 in der Glückauf-Brauerei, wurde 1976 in Schlema geboren und erlangte in diesem Jahr auch seinen Abschluss als Braumeister. Für ein Jahr wird der frischgebackene Bierkönig nun die Ehre und Verpflichtung haben, die traditionsreiche Handwerkskunst des Bierbrauens, den Einsatz moderner Brautechnik, die Sortenvielfalt der sächsischen Biere und natürlich ganz speziell das individuelle Bier aus dem eigenen Sudkessel sachsenweit vorzustellen.

Es folgten auf Platz 2 Gerhard Allner, Leipziger Brauhaus zu Reudnitz GmbH und auf Platz 3 Michael Hannig, Sternquell-Brauerei GmbH, Plauen Die Internationale Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung „Gäste 2003“ in Leipzig war Austragungsort des nunmehr neunten Wettbewerbes um den Titel „Sächsischer Bierkönig“. Inmitten der heimischen Betriebe der Ernährungs- und Getränkewirtschaft, die auf der Fachmesse Ihre Spezialitäten präsentierten, verfolgten die Freunde des heimischen Gerstensaftes mit großem Interesse den öffentlichen Wettstreit der sächsischen Brauer.

Am Montag, den 17.11.2003 um 14.00 Uhr erfolgte die offizielle Krönung des „Sächsischen Bierkönigs“ auf der Bühne GÄSTE TREFF in Halle 3 der „Gäste 2003“ in Leipzig. Die drei Besten der Brauer-Gilde stellten sich dem Publikum und gaben Einblicke in die handwerkliche Kunst des Bierbrauens. Wohlverdient und mit Stolz nahm Lars Riedel als „Sächsischer Bierkönig 2003/04“ den Siegerpokal des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft in Empfang. Aus den Händen des scheidenden Bierkönigs Peer Quester erhielt er den Wanderpokal des Sächsischen Brauerbundes und eine Einladung in die Wirkungsstätte von Peer Quester, das Leipziger Brauhaus zu Reudnitz, um sich mit den vor ihm stehenden Aufgaben des Ehrentitels vertraut zu machen. Der Präsident des Sächsischen Brauerbundes Dr. Hans-Wolfgang Lambrecht überbrachte seine persönlichen Glückwünsche.

Darauf zum Wohl – mit einem guten sächsischen Bier !

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Sächsischer Brauerbund e.V., Geschäftsstelle
Reinhard Zwanzig, Ines Lange
Tel.: 0351 / 4698-341 und -344
Fax.: 0351 / 4698-343
info@brauerbund-sachsen.de
www.brauerbund-sachsen.de

 

 

Wettstreit der sächsischen Brauer –
„Sächsischer Bierkönig 2003“ wird ermittelt


November 2003

Einmal im Jahr stellen sich die sächsischen Brauer einem fachlichen Wettbewerb. Der ermittelte Sieger wird als seine Majestät „Sächsischer Bierkönig 2003“ ein Jahr lang die Ehre und Verpflichtung haben, das sächsische Bier zu repräsentieren und natürlich ganz speziell das Bier aus dem eigenen Sudkessel sachsenweit vorzustellen.

Am Sonntag, den 16. November 2003 um 14.00 bis 15.30 Uhr, ist es wieder soweit. Zur „Gäste 2003“ auf der Neuen Leipziger Messe, Bühne GÄSTE TREFF in Halle 3 wird der diesjährige Wettstreit ausgetragen.

Teilnahmeberechtigt sind alle sächsischen Brauereien mit je einem Vertreter oder einer Vertreterin, die sich im öffentlichen Wettstreit einem fachtheoretischen und einem praktischen Test unterziehen werden.

Unter Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft laden Sächsischer Brauerbund und Verband der mitteldeutschen Privatbrauereien gemeinsam zum Wettbewerb um den diesjährigen Bierkönig ein.

Es soll auch Anliegen des Wettstreites sein, einem breiten Publikum Einblicke in die handwerkliche Kunst des Bierbrauens zu geben. Von der Technologie der Bierherstellung, über den aktuellen Stand der Entwicklung der Brauwirtschaft in Sachsen bis zu den gesundheitlichen und ernährungsphysiologischen Aspekten des Biergenusses müssen die Kandidaten ihr Wissen unter Beweis stellen.

In Erwartung eines breiten sächsischen Teilnehmerfeldes, mit Unterstützung durch die fachkompetente Jury und dem großen Interesse der Liebhaber und Kenner der Branche sehen wir einem interessanten und unterhaltsamen Wettbewerb entgegen.

Die Expertenrunde der Juroren steht in ihrer hochkarätigen Besetzung für die qualifizierte Auswahl des besten Kandidaten. Zur Jury gehören:
· Wolfgang Kunze, ehemaliger langjähriger Schulleiter der Dresdner Brauer-Berufsschule und Autor des Fachbuch-Bestsellers „Technologie Brauer und Mälzer“
· Roland Demleitner, Geschäftsführer des Verbandes der mitteldeutschen Privatbrauereien e.V.
· Reinhard Zwanzig, Geschäftsführer des Sächsischen Brauerbundes e.V.
· Herwig Bittner, Schulleiter der heutigen Brauerschule in Dresden
· Volker Müller, ehemaliger Vorsitzender der Prüfungskommission Sachsen für die Brauer-Facharbeiter
· Karina Garten, Vertreterin des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft

Die drei Bestplatzierten des Wettstreites laden wir sehr herzlich zur Siegerehrung und Übergabe des Siegerpokals des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft ein, am Montag, den 17.11.2003 um 14.00 Uhr ebenfalls auf der Bühne GÄSTE TREFF.

Die drei Besten der Brauer-Gilde stellen sich dem Publikum und geben Einblicke in die handwerkliche Kunst des Bierbrauens. Von der Technologie der Bierherstellung, über den aktuellen Stand der Entwicklung der Brauwirtschaft in Sachsen bis zu den gesundheitlichen und ernährungsphysiologischen Aspekten des Biergenusses – viel Interessantes rund ums heimische Bier soll Inhalt dieser Veranstaltung sein.

Lassen Sie uns also gespannt sein, in welche heimatliche Brauerei die Siegertrophäe im diesjährigen – nunmehr neunten – Bierkönig-Wettbewerb getragen wird und wer sich den Sächsischen Bierkönigen aus der Landskron-Brauerei Görlitz, dem Brauhaus Torgau, der Stadtbrauerei Wittichenau, der Sternquell-Brauerei Plauen und dem Leipziger Brauhaus zu Reudnitz anschließen wird.

Wir laden alle Bierliebhaber ein, dem öffentlichen Wettstreit der sächsischen Brauer beizuwohnen. Viel Wissenswertes rund ums Bier wird der Zuschauer dabei erfahren können und mit etwas Glück – als Gewinner im Zuschauer-Quiz – auch das eine oder andere „bierische“ Souvenir mit nach Hause nehmen können.

Darauf zum Wohl – mit einem guten sächsischen Bier !

Rückfragen bei: Geschäftsstelle des Sächsischen Brauerbundes e.V.
Reinhard Zwanzig, Evelyn Schücke
Tel. 0351/4698 341 und 4698 344
Fax 0351/4698 343
E-Mail eschuecke@brauerbund-sachsen.de
 

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Sächsischer Bierabsatz von der Pfandpflicht
und vom warmen Sommer beeinflusst!


17.10.2003

Dosenpfandchaos besteht auch nach dem 01. Oktober weiter; selbst der Supersommer konnte die Absatzverluste nicht kompensieren.

Dresden/Löbau:
Anlässlich ihrer Herbsttagung in Löbau ziehen die sächsischen Brauer eine Zwischenbilanz über einen ereignisreichen Jahresabschnitt. Speziell die aktuelle Wirksamkeit der Verpackungsverordnung nach einem neunmonatigen Übergangszeitraum zum Pflichtpfand für Einweggebinde sowie der den Brauern – und selbstverständlich auch den Bierfreunden – sehr wohl gesonnene Sommer haben erheblich das Absatzergebnis beeinflusst.

Das Absatzminus von 1,0% gegenüber dem Vorjahr in Sachsen per 31. August 2003 droht bis zum Jahresende eher noch etwas deutlicher zu werden. Dafür sprechen auch schon das reine August-Ergebnis von minus 5,3% zum Vorjahr sowie die betrieblichen Einschätzungen für September und die Prognosen für den laufenden Monat. Damit liegt Sachsen im bundesdeutschen Vergleich im guten Mittelfeld bei einem durchschnittlichen Minus von 2,8% per August im deutschen Gesamtbierabsatz.

Des Gesetzgebers Willen zum Einwegpfand und vor allem der unüberschaubare Weg dahin hat den sächsischen Brauereien in der Gesamtheit teils dramatische Absatzeinbrüche gebracht. Über die Alternative Mehrweg konnte zwar ein Teil der regionalen Brauereien dem Verlust trotzen bzw. sogar einen Zuwachs verbuchen. Letztlich war jedoch unter dem Aspekt eines beunruhigten Verbrauchers, der genau aus dieser Unsicherheit heraus so manches Mal ganz das Getränkesegment wechselte, eine vollständige Kompensation – selbst unter Mitwirkung von Petrus und einem kaum wiederholbar schönen Sommer – nicht möglich.

Der Präsident des Sächsischen Brauerbundes Dr. Hans-Wolfgang Lambrecht muss vorerst konstatieren: „Verloren hat unser Produkt Bier. Der Bierfreund istwich teilweise in den alkoholfreien Getränkebereich, teilweise in Richtung der pfandfreien alkoholischen Mischgetränke ausgewichen. Im Höhepunkt seines Frustes bei dem vorprogrammierten Pfandchaos „steigerte“ sich der Verbraucher bis zum Konsumverzicht.“

Die Löbauer Abstimmung der Branchenvertreter hat allerdings auch die Chancen für den künftigen sächsischen Bierabsatz aufgezeigt. „Das mit dem Mehrweggeschäft steigende Selbstvertrauen der Mittelstandsbrauer und die möglichen Verpackungsalternativen aus der Sicht der größeren Unternehmen sind – gepaart mit der traditionellen Liebe der Sachsen zu ihrem Bier – der Garant für die weitere gesunde Entwicklung der Braubranche und des sächsischen Bieres“, ergänzt der gastgebende Geschäftsführer der Bergquell-Brauerei Löbau, Herr Steffen Dittmar, die Worte des Verbandspräsidenten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Geschäftsstelle des Sächsischen Brauerbundes e.V.
Reinhard Zwanzig, Evelyn Schücke
Tel.: 0351 / 4698-341und -344
Fax.: 0351 / 4698-343
E-Mail: info@brauerbund-sachsen.de
 

Sächsisches Bier in 2002 mit Absatzplus!

Sächsischer Brauerbund veröffentlicht Jahres-Bier-Bilanz
Sachsen 2002

 

12.02.2003

Trotz Teuro, Hochwasserflut und Verbraucherirritationen in Vorbereitung des Pflicht-pfandes für Einwegverpackung können die sächsischen Brauer per 31.12.2002 auf ein Absatzplus von 2,5% gegenüber dem Vorjahr verweisen. Der Zuwachs von respektablen 220.000 Hektolitern lässt den Gesamtbierabsatz im Freistaat auf 8,75 Millionen Hektoliter „schäumen“.

Mit dem Bezug auf den bundesweiten Absatz von minus 0,1% zum Vorjahr kann man in Deutschland dagegen wohl nur von einem stagnierenden Bierabsatz reden.

Der Präsident des Sächsischen Brauerbundes Dr. Hans-Wolfgang Lambrecht charakterisiert die derzeitige Situation auf dem Biermarkt mit den Worten:
„Sachsen hat sich in den letzten Jahren dank der Kunst der Brauer in den 31 Brauereien sowie den vielen Gasthausbrauereien und natürlich dank der Gunst der unzähligen Freunde des sächsischen Gerstensaftes den dritten Platz in der bundesweiten Rangfolge erarbeitet - nach Nordrhein-Westfalen und Bayern. Durch die Positionierung starker Marken in den Verkaufsregalen und einer Vielfalt von Innovationen bei Produkt und Verpackung haben die Unternehmen der Branche den sächsischen Biergenießer und zunehmend auch die deutschlandweiten Kunden von ihrer Leistungskraft überzeugt.“

Über den Sächsischen Brauerbund – die regionale Interessensvertretung der Branche – unterstützen die sächsischen Brauer die Forderungen gegenüber der sächsischen Staatsregierung für eine schnellstmögliche und verbraucherfreundliche Novellierung der Verpackungsverordnung durch den rot-grünen Gesetzgeber. Ausschlaggebend für die sächsische Brauwirtschaft ist dabei, den bisherigen Verbraucherbedürfnissen hinsichtlich der Vielfalt einer umweltverträglichen Verpackung Rechnung zu tragen, eine plausible Klarheit zur Bepfandung der Gebinde zu gewährleisten und vor allem den guten Ruf des sächsischen Bieres zu erhalten.


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Geschäftsstelle des Sächsischen Brauerbundes e.V.
Reinhard Zwanzig, Evelyn Schücke
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E-Mail: info@brauerbund-sachsen.de