2008

Pressemitteilung 2008

Neuer Präsident im Sächsischen Brauerbund:
Heinz-Joachim Marre
Dr. Hans-Wolfgang Lambrecht wird die Ehrenpräsidentschaft zuerkannt

Dresden, 05. Dezember 2008

In einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 05. Dezember 2008 wählten die Vertreter der sächsischen Brauwirtschaft das Präsidium für die bis ins Jahr 2011 reichende Amtsperiode. Dem Sächsischen Brauerbund e.V. wird als neuer Präsident Herr Heinz-Joachim Marre vorstehen.

Heinz-Joachim Marre ist seit 1990 Vorstand der Feldschlößchen Aktiengesellschaft in Dresden und dort für die Bereiche Technik, Produktion und Verwaltung zuständig. Als gelernter Brauer und studierter Braumeister nutzte er vor nunmehr 19 Jahren das Angebot der Holsten-Brauerei und wechselte im Konzern von der Braunschweiger Feldschlößchen-Brauerei in den Coschützer Betrieb der damaligen Sächsischen Brau-Union. Unter seiner Leitung erfolgte in Dresden-Coschütz eine vollständige Modernisierung und ein Ausbau der jährlichen Braukapazität bis auf etwa zwei Millionen Hektoliter. Seit 2002 hat sich Marre als Präsidiumsmitglied aktiv in die Verbandsarbeit eingebunden, in den letzten Jahren insbesondere in der Funktion als Schatzmeister.

Das Credo des Präsidenten Heinz-Joachim Marre: „Das Produkt Bier ist in Sachsen traditionelles Kulturgut und – auf Grund der fachlichen Künste unserer regionalen Brauer – ein innovatives und modernes Getränk zugleich. Als passionierter Pilsbiertrinker stehe ich für das Deutsche Reinheitsgebot. Zur Erhaltung des positiven Produkt-Images argumentieren wir Brauer für einen verantwortungsvollen Biergenuss und eindeutig gegen den Alkoholmissbrauch einer Minderheit unserer Verbraucher.“

Im neuen Präsidium unterstützen die Herren Dr. Bernd Schmidt (Geschäftsführer der Wernesgrüner Brauerei GmbH) als Vizepräsident sowie Steffen Dittmar (Geschäftsführender Gesellschafter der Bergquell-Brauerei GmbH Löbau) als Schatzmeister die Arbeit des Präsidenten.


In Würdigung seiner Verdienste um die sächsische Brauwirtschaft wurde dem bisherigen Präsidenten Dr. Hans-Wolfgang Lambrecht die Ehrenpräsidentschaft des Sächsischen Brauerbundes zuerkannt. Seit 1991 als Vizepräsident und ab 2002 als Präsident hatte Lambrecht die erfreuliche Entwicklung der sächsischen Brauwirtschaft maßgeblich beeinflusst.






Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Geschäftsstelle des Sächsischen Brauerbundes e.V.
Reinhard Zwanzig, Ines Lange
Tel.: 0351 – 4698 341 und –344
Fax.: 0351 – 4698 343
info@brauerbund-sachsen.de
www.bier-aus-sachsen.de

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SBB-Pressemitteilung
anlässlich der Sächsischen Brauerhalbzeit am 10.10.2008 in Radeberg


Sperrfrist: 10.10.2008, 17.00 Uhr

Sachsens Brauer: „Wir fördern den verantwortungsvollen Genuss – das ist unser Bier!“

Die Mitglieder des Sächsischen Brauerbundes diskutieren im Rahmen der Sächsischen Brauerhalbzeit in Radeberg das aktuelle Thema der Alkoholpolitik. Die Teilnehmer der traditionellen Herbsttagung widerspiegeln etwa 85% des sächsischen Bierausstoßes.

„Unsere Positionierung ist eindeutig: Wir, die sächsischen Brauer, stehen für den bewussten und verantwortungsvollen Genuss des Produktes Bier. Wir kennen unsere Eigenverantwortung und beteiligen uns aktiv an der Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs. Aber wir wenden uns mit sachlichen Argumenten gegen die geplanten Maßnahmen der Bundesdrogenbeauftragten, die Werbung und das Sponsoring einzuschränken, die Biersteuer und damit die Bierpreise anzuheben, die Verfügbarkeit zu beschneiden und die Promille-Grenze nochmals zu senken,“ so der Präsident des Sächsischen Brauerbundes e.V., Herr Dr. Hans-Wolfgang Lambrecht.

Bereits das Nichtraucherschutzgesetz trifft mit seinen Auswirkungen die Bier-Branche – der sächsische Fassbierabsatz vermindert sich, besonders in der Kleingastronomie, spürbar. Mit dem „Nationalen Aktionsprogramm zur Alkoholprävention“, aufgestellt vom Drogen- und Suchtrat der Bundesregierung, soll eine pauschale Senkung des Pro-Kopfverbrauchs an alkoholischen Getränken erreicht werden. Die Bundesregierung sieht ihren Bürger zunehmend als ein unmündiges Objekt, das vor der eigenen Entscheidung geschützt werden muss. Die Verbotskultur des Gesetzgebers hat nunmehr die Ernährungs- und Genussindustrie, insbesondere den „Teufel Alkohol“ im Visier.

In der Kampagne „Bier bewusst genießen“ unterwerfen sich die Brauer einem deutlich formulierten Verhaltenskodex.

Wir stellen uns gegen den exzessiven Bierkonsum. Alkohol im Straßenverkehr oder während der Schwangerschaft wird auch von den Brauern strikt abgelehnt. Wir sind gerade bei jungen Menschen gegen jede Verharmlosung von übermäßigem Alkoholkonsum und für die Durchsetzung des gesetzlichen Abgabealters von 16 Jahren für Bier“.

Allerdings: unser Bier ist ein seit Jahrhunderten legal hergestelltes Erzeugnis und – bewusst genossen – ein Getränk, das für Lebensfreude, Geselligkeit und Lebensqualität steht.

Die sächsischen Brauereien bekennen sich zum Beispiel mit dem Aufdruck der Kampagnelogos auf Etiketten und Gebinden zu ihrer Verantwortung. Wir suchen die Aufklärung bei unseren regionalen Ansprechpartnern in der Gastronomie und im Handel. Der Sächsische Brauerbund unterstützt die Argumentation für Null-Promille der Fahranfänger in den Fahrschulen und kooperiert mit den Dresdner Streetworkern für die Alkoholprävention gegenüber Jugendlichen in der Berufsschule. Alle Aktionen werden transparent auf unserer Website www.bier-bewusst-genießen.de dokumentiert und sind für jedermann nachvollziehbar.

Aus unserer Sicht sollen auch künftig insbesondere die regionalen Vereine des Breitensports, viele Kulturveranstalter und die verschiedensten kommunalen Initiativen Sponsoringleistungen der ortsansässigen Brauereien nutzen können. Arbeitsplätze sind gefährdet, u.a. in der Werbe- und der Medienbranche. Der deutsche Verbraucher hat ein Recht auf einen produktbezogenen Bierpreis, der nicht von einer EU-harmonisierten Biersteuer bestimmt wird. Und nicht zuletzt liegt es sehr im Sinne der Brauwirtschaft, wenn das offensichtlich vorhandene Vollzugsdefizit zur Durchsetzung des Jugendschutzes durch den Gesetzgeber und die Gesellschaft getilgt wird.

Im bundesweiten Einvernehmen stellt der Sächsische Brauerbund Präsident Dr. Lambrecht abschließend fest: „Die Brauer Sachsens reden nicht nur von Selbstverantwortung und eigenen Maßregeln, wir arbeiten Punkt für Punkt unser Aktionspaket ab. Wir sind uns des sensiblen Umgangs mit einem alkoholhaltigen Getränk bewusst. Deshalb erfüllen wir aktiv die bestehenden gesetzlichen Vorgaben. Genau das ist unser Bier.“

Statistische Anmerkungen:

· Sachsen – 58 Braustätten
o 31 industrielle Brauereien
o 27 Gasthausbrauereien
· Bierabsatz Sachsen 1989 – 2007, Bierabsatz Deutschland 1991-2007: siehe Anlage!
· Bierabsatz per August 2008
o in Sachsen: - 0,1% zum Vorjahr
o in Deutschland: - 1,6% zum Vorjahr

· Sächsischer Bierabsatz nach Sorten im 1. Hj. 2008
o 63% Pils
o 17% Export
o 3% Helles
o 3% Schwarzbier
o 2% Bockbier
o 2% Weizenbier
o 4% Biermischgetränke
o 6% sonstige Sorten
· Biersteuer an den Freistaat: jährlich ca. 73 Millionen Euro
· Sachsen – Bierland Nr. 1 im Osten und nach NRW und BY dritter bundesweit

Radeberg, 10.10.08

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Sächsischer Brauerbund e.V., Geschäftsstelle
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Pressemitteilung des Sächsischen Brauerbundes
anlässlich der Ordentlichen Mitgliederversammlung am 20.06.2008 in Löbau


Sperrfrist: 20.06.2008, 12.00 Uhr

Sachsens Brauer: „Unser Bier ist ein hochwertiges Naturprodukt – zusätzliche staatliche Regulierungen sind überflüssig!“

„Im Unterschied zu dem permanent kleiner werdenden deutschen Biermarkt konnte sich der sächsische Bierabsatz in den letzten zehn Jahren auf hohem Niveau erfreulich stabilisieren. Selbstverständlich gibt es betriebliche Differenzierungen zwischen den 58 Braustätten im Freistaat. Ein Beispiel für den mittelständischen erfolgreichen Privatbrauer ist die Bergquell-Brauerei in Löbau – unser diesjähriger Gastgeber der Jahresmitgliederversammlung des sächsischen Brauerbundes. Gelebte sächsische Braukunst, mutige Produktinnovationen und unternehmerische Verbundenheit mit der Region sind die Voraussetzungen für ein vorzeigbares Gesamtergebnis der Brauwirtschaft in Sachsen.“ So begann der Präsident des Sächsischen Brauerbundes, Dr. Hans-Wolfgang Lambrecht, den Bericht zum Geschäftsjahr 2007.

Mit 8,829 Millionen Hektoliter für 2007 haben die sächsischen Brauereien den Vorjahresabsatz (2006: 8,833 Millionen Hektoliter) nahezu bestätigen können. Mit dem Blick auf 2008 muss Dr. Lambrecht allerdings einschätzen: „Auch Sachsen wird sich dem steten Abwärtstrend der anderen Bundesländer nicht entziehen können. Trotz ordentlichem Biergartenwetter in den Monaten Mai und Juni und der Fußball-Europameisterschaft stellt der Vorjahresabsatz eine hohe Herausforderung dar.“

Die gestiegenen Lebenshaltungskosten werden sich ebenso auf den Bierkonsum auswirken, wie die Rauchverbote in der klassischen Gastronomie. Neben den Preisexplosionen bei Energie und Kraftstoffen – die analog auch den Verbraucher treffen – müssen die Brauer deutliche Mehrkosten bei Rohstoffen, Glas und im Bereich der Personalkosten verkraften. In der Konsequenz mussten bzw. müssen die Bierpreise um ca. einen Euro pro Kiste angehoben werden – die erste Preiserhöhung für unser Produkt seit sechs Jahren.

Gleichzeitig haben sich die Brauer einem alkoholpolitischem Bedrohungspotential seitens der Bundesrepublik und der EU-Kommission zu erwehren: Werbe- und Sponsoring-Verbote, Abgabebeschränkungen und Steuererhöhungen werden diskutiert. Das Fachthema der heutigen Brauertagung beschäftigt sich mit der gesellschaftspolitischen Verantwortung und mit den notwendigen Aktivitäten jedes einzelnen Brauers der Branche.

Dr. Lambrecht: „Im Bündnis aller deutschen Brauer streiten wir für das Image eines qualitativ hochwertigen Naturproduktes – schließlich wird Bier seit 1516 nach dem ältesten Lebensmittelgesetz der Welt hergestellt. Mit dem Titel „Bier bewusst genießen“ zielt die aktuelle Kampagne der Brauereien auf den verantwortungsvollen Umgang mit Bier. Genau so engagieren wir uns mit „Bier. Sorry. Erst ab 16“ für den Jugendschutz und die Einhaltung des Abgabealters von Bier. Der Missbrauch unseres Produktes schadet der ganzen Branche. Durch eigenverantwortliche Prävention und Aufklärung wollen wir gesetzliche Verbote überflüssig machen. Unsere Verbündeten sind die Gastronomie und der Handel, gleichermaßen aber auch die Schulen, die Eltern und die Vielzahl der Vereine, die ja oftmals von den Brauereien unterstützt werden.“

Statistische Anmerkungen:

· Bierabsatz 1998 – 2007: siehe Anlage!
· Sachsen – 58 Braustätten
o 31 industrielle Brauereien
o 27 Gasthausbrauereien
· Biersteuer an den Freistaat: jährlich ca. 73 Millionen Euro
· Sachsen – Bierland Nr. 1 im Osten und nach NRW und BY dritter bundesweit
· Sächsischer Bierabsatz nach Sorten 2007
o 63% Pils
o 17% Export
o 3% Helles
o 3% Schwarzbier
o 2% Bockbier
o 1% Weizenbier
o 11% andere Sorten

Löbau, 20.06.2008

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Pressemitteilung des Sächsischen Brauerbundes  
 

Sperrfrist: 22.04.2008, 11.00 Uhr

Der 23. April ist der Tag des Deutschen Bieres – das Reinheitsgebot hat Geburtstag!

Traditionell lieben die Sachsen ihr Bier. Sie verstehen es, das Gebräu aus Wasser, Gerste und Hopfen bewusst zu genießen. Ein willkommener Anlass ist der alljährliche Biergeburtstag am 23. April.

Genau vor 492 Jahren gebot der bayerische Herzog Wilhelm IV. dem wüsten Treiben beim Bierbrauen ein Ende. Kein Zusatz von Kräutern, kein Ruß für’s Dunkelbier und kein Stechapfel für die geschmackliche Verfeinerung – die Braukunst beruhte fortan nur auf den Rohstoffen Wasser, Gerste und Hopfen. Das Deutsche Reinheitsgebot war geboren und gilt noch heute als das älteste Lebensmittelgesetz der Welt.

Nach einem „eher schaumgebremsten“ Bierstart in den ersten drei Monaten erwarten Brauer, Bierhändler und Gastronomen und selbstverständlich auch die große Gilde der Biergenießer etwas höhere Temperaturen und ein bisschen mehr Sonne – mit einem Wort: eine richtig schöne und lang anhaltende Biergartensaison 2008.

Noch nie präsentierte sich die sächsische Braukunst so vielfältig wie in diesem Jahr. Die Biere nach Pilsner Brauart bleiben die Nummer 1 im Freistaat. Zunehmend beliebter werden milde Exportbiere sowie liebliche aber auch kräftige Dunkelbiere. Sachsen bietet hefetrübe Weizen- und wundervoll süffige Kellerbiere. Die Biermischgetränke werden geschmacklich immer attraktiver und für den Kraftfahrer kommt das neue alkoholfreie Pilsner natürlich auch von hier. Neben den 31 Brauereien des Freistaates bieten mittlerweile 27 Gasthausbrauer ihre individuelle Bierwelt an – für den Verbraucher die pure Lust am Genießen.

Einig sind sich die Brauer hinsichtlich des Auftretens für einen verantwortungsvollen Konsum ihres Produktes. Deutlich formuliert der Präsident des Sächsischen Brauerbundes, Dr. Hans-Wolfgang Lambrecht: „Pläne zu Werbe- und Verkaufsverboten bevormunden den Bürger. Über 90% der Biertrinker konsumiert bewusst und kompetent. “

Die sächsische Brauwirtschaft steht mit der Kampagne „Bier bewusst genießen“ in der eigenen Verantwortung. Bier ist ein geselliges, ein freundliches und ein reines Getränk – der Tag des Deutschen Bieres wird dafür sprechen.

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Sächsischer Bierabsatz 2007 auf Vorjahresniveau !

Die Jahres-Bier-Bilanz Sachsen 2007 und der Bier-Plan 2008 
 

Dresden, 8. Februar 2008

Der Präsident des Sächsischen Brauerbundes Dr. Hans-Wolfgang Lambrecht bilanziert: „Mit einem Bierabsatz von über 8,8 Millionen Hektoliter für das Jahr 2007 konnten die Brauereien in Sachsen das Vorjahresergebnis wieder erreichen, auch durch eine zunehmende Produktpalette.“

8,829 Millionen Hektoliter verkauftes Bier in 2007 bedeuten für den Freistaat weiterhin die bundesweite Nr. 3 nach Nordrhein-Westfalen und Bayern. Der Gesamtbierabsatz in Deutschland ist im letzten Jahr um 2,7% bzw. um fast 3 Millionen Hektoliter gesunken.

Tendenziell wird sich bundesweit und auch in Sachsen ein Absatzrückgang, also eine Entwicklung „zu einigen Glas Bier weniger“ kaum vermeiden lassen, so Lambrecht. Der demographische Faktor und die immer strikteren gesetzlichen Rahmenbedingungen werden ihre Wirkung hinterlassen.

Die sächsischen Brauer werden aber auch künftig um ihre Positionen kämpfen.

Lambrecht: „Unsere Konsumenten können sich weiterhin auf die beste Qualität verlassen. Traditionelle Braukunst nach dem deutschen Reinheitsgebot und innovative Kreationen sollen selbstverständlich auch im laufenden Bierjahr den Verbraucher erfreuen. Die positive Tendenz zu einer breiten Palette von Biermischgetränken haben die Brauereien des Freistaates bereits in den vergangenen Jahren für ihre Absatzentwicklungen genutzt.

Anlage: Bierabsatz Sachsen 1997-2007

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