
Aktuelles
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Anja Ittmann – so heißt die Sächsische Bierkönigin 2011
Erstmalige Ernennung einer königlichen Hoheit durch die sächsischen Brauer
Dresden, 05. Mai 2011
Im feierlichen Rahmen des Vorabendtreffens zum 18. Dresdner Brauertag im Dorint-Hotel Dresden haben die sächsischen Brauer erstmals eine Sächsische Bierkönigin gekürt.
Anja Ittmann, eine 25-jährige Wirtstochter aus der sächsischen Lausitz wird mindestens für ein Jahr als „Sächsische Bierkönigin 2011“ das Zepter, sprich den Bierkrug fest in der Hand halten und das gute Image des sächsischen Gerstensaftes bei zahlreichen bierigen Höhepunkten in und außerhalb Sachsen repräsentieren. Alltags serviert sie im elterlichen Gasthaus Zum Anker, führt per Fahrrad, Bus oder Flugzeug Touristen durch’s Lausitzer Seenland und betreut als Unternehmerin ihre neue kleine Ferienhaussiedlung in Klein-Partwitz.
Ihren königlichen Probezeitraum hat Anja Ittmann im Verlauf der letzten 12 Monate als erste Oberlausitzer Bierkönigin mit Bravour bestanden. Als sympathische und redegewandte Botschafterin des regionalen Bieres agierte sie mit viel Beifall im Rahmen des Oberlausitzer Genussfestivals und als prominenter Gast auf einigen Brauerei-Events des Freistaates.
Selbstbewusst äußert sich die Sächsische Bierkönigin 2011: „Als gelernte Hotelfachfrau und Wirtstochter kann ich Ihnen perfekt ein Glas Bier zapfen und servieren. Dazu eine kleine Geschichte zum Bier und seiner Herkunftsregion – das macht mir Spaß und damit kann ich auch meinen Gästen Freude bereiten. Ein bisschen aufgeregt macht mich mein Aufstieg und die Ernennung zur Sächsischen Bierkönigin schon, aber meine ganze Familie ist absolut stolz auf die Ehre und die Verantwortung, die ich für das sächsische Bier und für die sächsischen Brauer übernehmen darf. Und wenn Sie fragen sollten: Natürlich trinke ich nach getaner Arbeit auch gern ein Bier.“
Der neue Präsident des Sächsischen Brauerbundes ist einer der starken Fürsprecher zur Ernennung von Anja Ittmann: „Anja ist einfach authentisch für unser Produkt. Ihre natürliche Fröhlichkeit steht gleichermaßen für unser sächsisches Bier und für unsere heimatliche Region. Schon in Ihrer Funktion als Oberlausitzer Bierkönigin haben wir Brauer uns überzeugen können – Anja ist ein Glücksfall für das sächsische Bier.
Sachsens Brauer – frisch und spritzig, nicht nur zum Tag des Deutschen Bieres Steffen Dittmar ist der neue Präsident des Sächsischen Brauerbundes Ehrenpräsidentschaft an Heinz-Joachim Marre
Dresden, 18. April 2011
Dem ersten Quartal im Bierjahr 2011 konnte in der Mehrzahl der 58 sächsischen Brauereien eine ordentliche Schaumkrone aufgesetzt werden – mit rund 5% Plus scheint sich der Bierabsatz nach dem schwächeren Ergebnis des letzten Jahres wieder zu fangen.
Der diesjährige Tag des Deutschen Bieres fällt auf den Ostersonnabend, zudem prophezeien die Wetterfrösche frühlingshafte Temperaturen und viel Sonne für die nächsten Tage. Alles spricht demnach für ein spritziges Pilsner, ein malzaromatisches Schwarzbier oder ein frisches Maibock aus den Sudkesseln der sächsischen Brauer. Und dann ein spezielles Prost auf den 495. Geburtstag des Deutschen Reinheitsgebotes am 23. April.
Sachlicher Optimismus stand auch im Vordergrund der Mitgliederversammlung des Sächsischen Brauerbundes am letzten Wochenende in Plauen. Die mehrheitliche Mitgliedschaft von mittelständischen Brauereien hat zur Neuausrichtung der Dienstleistungen auf die eigenständig sächsische Bierkultur geführt, personell erkennbar in der Zusammensetzung des neuen fünfköpfigen Präsidiums des Branchenverbandes.
Steffen Dittmar heißt der neue Präsident. Er ist 47 Jahre alt, Geschäftsführender Gesellschafter der Bergquell-Brauerei Löbau und er hatte bisher als Schatzmeister die Verantwortung über das Verbandsvermögen. Der geborene Oberlausitzer steht für kreative Produktentwicklungen und hat mit seinen dunklen Bierspezialitäten nicht nur in Sachsen viele Abnehmer gefunden. „In unserem Freistaat agieren große konzerngeführte Brauerei-Unternehmen, aber seit über zwanzig Jahren auch sehr erfolgreich und selbstbewusst fast fünfzig sächsisch-eigenständige Brauereien. Deren Stärke ist die regionale Nähe zu ihren Kunden, die konkrete Kenntnis des sächsischen Biergeschmacks und die Entfaltung der Braukunst in ihrer typisch regionalen Biervielfalt. Dafür sprechen unsere ca. 310 sächsischen Biermarken – aus meiner Sicht Grund genug für alle Genießer unseres wunderbaren Produktes, zum Beispiel am Tag des Deutschen Bieres mit einer kleinen Verkostung im nächstgelegenen Biergarten den Frühling zu begrüßen,“ so der neue Präsident des Sächsischen Brauerbundes.
Erstmals in das Verbandspräsidium gewählt wurden Jörg Sachse (Geschäftsführer der Sternquell-Brauerei GmbH, Plauen) als Vizepräsident, Katrin Bartsch (Geschäftsführerin der Landskron Brauerei Görlitz GmbH) als Schatzmeisterin sowie Rainer Otto (Geschäftsführender Gesellschafter der Mauritius Brauerei GmbH, Zwickau) und Karsten Uhlmann (Geschäftsführender Gesellschafter der Feldschlößchen Aktiengesellschaft, Dresden).
Nach über zwanzig Jahren erfolgreicher Tätigkeit für die sächsische Brauwirtschaft, als Vorstand Technik der Feldschlößchen Aktiengesellschaft Dresden und langjährig an der Spitze des Verbandspräsidiums, wurde Herrn Heinz-Joachim Marre (64 Jahre) mit seiner Verabschiedung in den Ruhestand von der Mitgliederversammlung die Ehrenpräsidentschaft des Sächsischen Brauerbundes zuerkannt.
Statistische Nachbemerkungen:
• Gesamtbierabsatz
o per Februar in Sachsen: + 6,2% (in Deutschland: + 3,0%)
o Geschätzt per März in Sachsen: + 5,0%
o Gesamt im Jahr 2010 für Sachsen: 8,2 Millionen Hektoliter (- 5,5% gegenüber Vorjahr)
• Anzahl der Braustätten und Beschäftigten
o 58 Braustätten, davon genau die Hälfte mit industrieller Bierherstellung ; die zweite Hälfte sind Gasthausbrauereien
o ca. 2.200 Beschäftigte
o Insgesamt in Deutschland 1.325 Braustätten
• Biersorten /Biermarken in Sachsen bzw. Deutschland
o Konkret Biersorten sind es um die 20 ; von A wie Alt über Pils, Export, Schwarzbier, Kölsch, Bock usw. bis Kellerbier alkoholfreie Biere bis Z wie Zwickelbier
o In Sachsen gibt es mittlerweile ca. 310 Biermarken – jeder Bierfreund könnte also an jedem Tag des Jahres eine andere sächsische Biermarke verkosten – und hätte immer noch einen alkoholfreien Tag in der Woche
o In Deutschland gibt es ungefähr 6.000 unterschiedliche Biermarken
• Pro-Kopf-Konsum
o In Sachsen traditionell relativ hoch – aktuell ca. bei 145 Litern ; lag zur Wende bei etwa 165 Litern
o Bundesweit aktuell bei 107,4 (2010) ; zur Wende bei etwa 145 Litern
o In Sachsen noch erfreulich stabiler Konsum; insgesamt tendenziell sinkend – auf Grund der zunehmenden Getränkevielfalt, der bundesdeutschen Alkoholpolitik, …
o Die Verbräuche in Sachsen und Bayern sind vergleichbar – beide in D Spitze
• Marktanteile der Biersorten in Sachsen
o Pils 64% (in D bei 55%)
o Export 15% (D 10%)
o Weizen 1,5% (D 8%)
o Biermix 5% (D 6,5%)
o Hell 1% (D 4,5%)
o Alk.freies Bier 2% (D 3,3%)
o Schwarzbier 3% (D 1,6%)
o Malzbier 0,6% (D 1,2%)
o Lager 1% (D 1%)
o Bock 1% (D 0,5%)
o Diätbier 1% (D 0,3%)
Anlagen (Fotos): Steffen Dittmar, neuer Präsident des SBB
Steffen Dittmar, Katrin Bartsch, Rainer Otto, Karsten Uhlmann, Jörg Sachse (von links) – das neue Präsidium des SBB
Steffen Dittmar mit Heinz-Joachim Marre, dem SBB-Ehrenpräsidenten
Sachsens Bierabsatz 2010: - 5,5%
8-Millionen-Hektoliter wiederum deutlich übertroffen
Dresden, 28. Januar 2011
Das Jahr 2010 hat die Brauer nicht durchgängig jubilieren lassen. Mit 8,2 Millionen Hektoliter verkauftem Bier platziert sich die sächsische Brauwirtschaft immer noch auf dem Siegerpodium der bundesweiten Bier-Elite. Aber die anspruchsvolle Aufwärtsentwicklung der letzten 12 Jahre hat mit der Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres und einem Minus von 5,5% einen deutlichen Dämpfer bekommen. Gegenüber dem Vorjahr wurden 470.000 Hektoliter weniger abgesetzt – statistisch hätte jeder Sachse mehr als einen Kasten Bier zusätzlich in seinen Keller tragen müssen.
Relativierend erläutert der Präsident des Sächsischen Brauerbundes Heinz-Joachim Marre: „Wir konnten in den vergangenen Jahren absatzseitig gegen den bundesweiten Trend fahren. Die sächsische Biervielfalt, die Qualität unserer Produkte und nicht zuletzt die Freude der Konsumenten, die Produkte der Brauer zu genießen, haben uns über viele Jahre zu einem überdurchschnittlich guten Absatzergebnis berichten lassen. Allerdings haben wir immer betont, dass sich auch die sächsischen Brauereien dem langjährigen Rückgang des Bierverbrauchs in Deutschland nicht dauerhaft entziehen können. Die demografische Entwicklung in Deutschland wird durch die auch heute noch festzustellende Abwanderung in Richtung Westen verstärkt - ältere Menschen trinken weniger Bier und die „Auswanderer“ erfreuen die Brauer in anderen Absatzgebieten.
Wir sehen allerdings mit Optimismus in das Bierjahr 2011. Die Unternehmen der Branche sind weiterhin gut aufgestellt, die Brauer sind bereit für neue Produktinnovationen und meteorologisch gesehen kann der bevorstehende Sommer nur besser werden.“
Bundesweit steht ein Gesamtabsatz von 98,3 Millionen Hektoliter zu Buche. Das ist ein Minus von 1,7%. Im Fokus der deutschen Brauer stehen die steigenden Preise für die Rohstoffe des Bieres, die neuerlich wieder anziehenden Energiekosten und – leider auch wie in den zurückliegenden Jahren – die Sonderangebote und Dauerpreissenkungen des Bieres im Lebensmitteleinzelhandel.
„Wir bieten unseren Konsumenten ein reines und absolut hochwertiges Produkt. Mit dauerhaften Aktionspreisen versucht der Handel den Kunden gerade in seinen Markt zu locken. Betriebswirtschaftlich kann sich eine solche Verkaufspraxis nicht dauerhaft rechnen. Durch das „Verramschen“ unserer Produkte besteht die Gefahr, dass das Image des Bieres Schaden erleidet und der Konsument die Wertigkeit des Bieres nicht mehr wahrnimmt. Die Aufgaben und Herausforderungen für die Brauwirtschaft sind offensichtlich – die Brauer Sachsens werden ihren Anteil erbringen.“ – so die Bezugnahme von Heinz-Joachim Marre zu den überregionalen Branchenthemen.
Die Braugerste von heute ist das Bier von morgen
Sachsen: Bauern, Mälzer und Brauer wollen weiterhin regionale Rohstoffe
Lohmen, August 2010
Um das sächsische Bier selbst brauchen wir uns kaum Sorgen zu machen. Der Ruf ist hervorragend, die Biervielfalt eine Erstaunliche und der Absatz auf hohem Niveau. Aber wie sieht es eigentlich bei den regionalen Rohstoffen aus? Die Rohstoffpalette des Bieres ist bekanntlich sehr übersichtlich: Malz, Hopfen und Wasser – so das Reinheitsgebot von 1516.
Der Hopfen gedeiht im Elbe-Saale-Gebiet bestens. Die einzelnen Hopfengärten sind meist großflächiger als in der bayerischen Hallertau. Das Wasser kommt aus den brauerei-eigenen Brunnen oder aus den Trinkwassertalsperren des Erzgebirges. Und die Braugerste?
Zur fachlichen Abstimmung vor Ort haben sich deshalb der Präsident des Sächsischen Brauerbundes, Heinz-Joachim Marre sowie die Vertreter der einzigen sächsischen Mälzerei, Sandro Kohl und Dr. Wolfhard Schmidt, in der Agrarproduktion „Zur Bastei“ GmbH & Co. KG in Lohmen bei Pirna angemeldet. Als Geschäftsführer über die Anbauflächen des landwirtschaftlichen Betriebes, die sich über 30 km – vom Stadtrand Dresdens bis zur tschechischen Grenze – erstrecken, empfängt sie Dipl.-Ing. agr. Rolf Bobe.
„Rund 25% unserer Gesamtfläche von über 1.000 Hektar gehört der Winterbraugerste. Nicht nur der ruinöse Erzeugerpreis der letzten Jahre hat uns die Sommerbraugerste vergessen lassen. Erstens profitieren wir aus der höheren Ertragsstabilität der Winterbraugerste und einem deutlichen Mehrertrag pro Hektar. 75 bis 80 Dezitonnen unserer Sorte Malwinta stehen den ehemaligen ca. 45 dt/ha Sommerbraugerste gegenüber. Zweitens kann die tiefwurzelnde Winterbraugerste den zunehmend extremen Witterungstendenzen eher trotzen. Die geforderte Braugerstenqualität vorausgesetzt, haben wir als Abnehmer die Heidenauer Mälzerei in unmittelbarer Nähe. Und letztlich: Auch die Agrarproduktion kann sich keine planmäßigen Verluste erlauben. Wenn gute Ausweichlösungen für die Sommerbraugerste vorhanden sind, werden wir diese nutzen. Braugerstenanbau bleibt ein emotionales Geschäft.“ - erläutert Bobe.
Mit einheitlicher Braugerstensorte auf großflächigem Anbau können die ostdeutschen Erzeuger nach wie vor punkten. Dazu kommt die geringe Transportentfernung zur Mälzerei, und das auch bei der verbliebenen sächsischen Sommergerste, die sich immer mehr in Richtung Erzgebirge und Vogtland orientiert.
Von den über 50.000 ha Braugerstenfläche der neunziger Jahre sind aktuell 28.000 ha verblieben. Eine Entwicklung, die Dr. Schmidt als Fachmann der MALTEUROP Deutschland GmbH z. B. auch für Schwaben nachvollziehen kann: „Mein Plädoyer an die Brauereien zielt auf den verstärkten Einsatz der Winterbraugerste. Fast einheitlich nutzen wir im Osten die Malwinta, im Westen die Wintmalt – beides sind bewährte Sorten, die mit ihren Qualitätswerten der Sommerbraugerste in nichts nachstehen. Die Schlussfolgerungen aus unseren Kleinmälzungsversuchen übermitteln wir an die Bauern und an die Brauer. Der Erfahrungsaustausch über die Gesamtwertschöpfungskette funktioniert.“ Kohl, Betriebsleiter in Heidenau, ergänzt: „Mit steigender Tendenz vermälzen wir derzeit etwa 15% Winterbraugerste. Unser Angebot geht an alle unsere „Sommergersten“-Brauer – holt Euch einen Probe-Lastzug mit Malz aus Winterbraugerste. Probieren geht über Studieren. Allein der Transport einer Sommerbraugerste, die zur gegenwärtigen Bedarfsdeckung aus Frankreich zugekauft werden muss, belastet die Kosten pro Tonne um bis zu 40 Euro.“
Theoretisch geht der Brauer-Präsident voll konform – die Fachreferate des Rohstoff-Experten Professor Dr. Frank Rath, Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin, sind fester Bestandteil der jährlichen Dresdner Brauer-Tagungen des Verbandes. Und praktisch kann Marre als Technik-Vorstand in der Feldschlößchen Aktiengesellschaft auch auf mehrere Jahre anteiliger Winterbraugerstenerfahrung zurückgreifen: „Bisher bekommen die Braumeister noch immer ausreichend Malz aus Sommerbraugerste. Natürlich lässt sich auch mit Braugerste aus Frankreich oder Australien ein gutes Bier brauen. Aber der regionale Braugetreideanbau behält vor allem für die mittelständisch geprägte Brauwirtschaft Sachsens seine hohe Bedeutung. Bier braucht Heimat! Dazu zählt eben auch die Braugerste vom sächsischen Erzeuger und der Hopfen aus dem Elbe-Saale-Gebiet. Speziell das Malz aus Winterbraugerste wird bei der notwendigen Versorgungssicherheit mit regionalen Rohstoffen eine zunehmende Rolle spielen. Demzufolge werden sich die Mälzer und die Brauer für ein qualitativ gutes Braugetreide aus Sachsen zukünftig auf einen adäquaten Preis gegenüber den Bauern einzustellen haben. Noch existierende Vorurteile der Brauwirtschaft gegenüber einer anteiligen Nutzung von Malz aus Winterbraugerste im Bierherstellungsprozess werden spätestens dann korrigiert, wenn der Preisvergleich ein Plus unter dem Strich nachweist.“
Volle Übereinstimmung herrscht in der Abstimmungsrunde dazu, dass sich die Partner aus der Landwirtschaft, aus der Malzindustrie und aus den Brauereien einander dringlich brauchen. Voraussetzung der Zusammenarbeit ist das miteinander Reden und ein gegenseitiges Vertrauen. Für Beides gibt es in Sachsen einen guten Boden.
Dass dabei ein köstliches Endprodukt zu Stande kommt, ist nicht nur die Meinung der Lohmener Runde – gleichermaßen empfinden alle Genießer der sächsischen Biervielfalt.
Anlage: Foto – Die 2.000 t Braugerste im Lager der Agrarproduktion Lohmen sind ausreichend für etwa 100.000 Hektoliter Bier. Von links: Rolf Bobe – Agrarproduktion Lohmen, Dr. Wolfhard Schmidt und Sandro Kohl – MALTEUROP Deutschland, Heinz-Joachim Marre – Präsident des Sächsischen Brauerbundes
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Sachsens Brauer mit Optimismus zum Bierabsatz 2010!
Dresden, 30. Juli 2010
„Mit dem Juni kam nicht nur der diesjährige Schönwetter-Sommer, sondern auch wieder der Optimismus in die Stimmung der sächsischen Brauer. Die Beschäftigten in den Brauereien arbeiten auf Hochtouren, die Vertriebsfahrzeuge laden zeitweise direkt vom Band und die Biergärten sind erfreulich gut gefüllt. Sächsisches Bier zu genießen – das kann so herrlich sein.“ So der Kommentar von Heinz-Joachim Marre, dem Präsidenten des Sächsischen Brauerbundes, zum Ergebnis des Bierabsatzes per Juni 2010.
Mit fast 10% Mehrabsatz gegenüber dem Vorjahresmonat konnte der Juni die Absatzverluste der ersten fünf Monate zwar noch nicht ausgleichen, aber eine deutliche Wende in Richtung positiver Jahresbierbilanz konnte in allen 58 sächsischen Brauereien vollzogen werden. Schließlich kann aus aktueller Sicht auch die vorläufige Einschätzung des Bierverkaufs im Monat Juli und die sommerliche Wetterprognose für die nächsten Tage mit berücksichtigt werden.
Präsident Marre: „Die 4-Millionen-Hektolitergrenze haben wir im ersten Halbjahr erreicht. Bei dem weiteren warmen Sommer, einem goldigen Herbst mit einigen milden Abenden und dem erfahrungsgemäß starken Finale im Dezember ist mir um das Bierjahr 2010 nicht bange. Meine Bitte an alle Bierfreunde – das Leergut wird gerade in diesen Tagen in den Brauereien dringend benötigt. Also, die Keller beräumen und die Bierkästen – möglichst sauber sortiert – wieder zu den Getränkemärkten und in die Handelseinrichtungen. Die sächsischen Brauer werden es Ihnen danken.“
Statistik zur Sächsischen Bier-Bilanz per 30.06.2010:
| Sachsen | Deutschland | |
| Bierabsatz Juni 2010 | 811.318 hl (+ 9,4%) | 10.274.342 hl (+ 7,8%) |
| Bierabsatz per Juni 2010 | 4.027.308 hl (- 6,9%) | 48.987.512 hl (- 0,7%) |
| Braustätten | 58 | 1.319 |
Oberlausitzer Bierkönigin empfängt das Präsidium
des Sächsischen Brauerbundes
Klein Partwitz, 7. Juli 2010
Nicht nur König Fußball und das WM-Spiel zwischen Deutschland und Spanien dominieren den 07. Juli 2010 in Klein Partwitz. Hauptthema im ortsansässigen Gasthof „Zum Anker“ – mitten im herrlichen Oberlausitzer Neuseenland – ist das sächsische Bier und der Arbeitsbesuch des Präsidiums des Sächsischen Brauerbundes bei Ihrer Hoheit, der Oberlausitzer Bierkönigin Anja Ittmann.
Als Tochter des Anker-Wirtes und Chefin des Reisebüros „Lausitzer Seenland Touren“ kann sie ihren Gästen nicht nur begeisternd die heimatliche Region vorstellen, sondern sich auch durchaus fachfraulich mit den Brauern aus Dresden, Wernesgrün und Löbau zum Gebräu aus Hopfen und Malz austauschen. Brauerbund-Präsident Heinz-Joachim Marre ist fasziniert: “Anja repräsentiert unser Produkt erfrischend spritzig und mit genießerischer Überzeugung. Sie steht für die fröhliche Geselligkeit und für die Verbundenheit zu ihrer Heimat – durchweg Tugenden, die wir auch mit dem sächsischen Bier verbinden können.“
Zur diesjährigen Bierabsatz-Entwicklung konnte das Brauer-Präsidium erst seit den sonnigen Junitagen und vor allem seit der fußballerischen deutschen Siegesserie frohlocken. Marre dazu: „Die Bierabsatzverluste der ersten Monate werden im restlichen Bier-Jahr wahrscheinlich nicht ausgeglichen. Aber das schöne Juni-Wetter und besonders der gemeinsame Spaß bei Bier und Fußball haben unseren Optimismus deutlich vorangebracht. Der aktuelle Juli könnte also für Beides weltmeisterlich werden.“
Übrigens haben es die präsidialen Brauer sehr genossen, sich nach getaner Arbeit mit den Köstlichkeiten der Oberlausitzer Küche – und natürlich einem sächsischen Bier – königlich bedienen zu lassen.
2. Oberlausitzer Genussmarkt 2010 –
Genussvolles aus Hopfen und Malz
Am Wochenende vom 12. bis 13. Juni 2010 wird Neusalza-Spremberg wieder zur Oberlausitzer Hauptstadt des Genusses und begrüßt gemeinsam mit acht Brauereien der Region die Gäste zum 2. Oberlausitzer Ge-nussmarkt, in diesem Jahr zum besonderen Thema: Genussvolles aus Hopfen und Malz. Über 40 Hand-werker und Händler haben sich bereits angemeldet.
Die „Oberlausitz genießen“ mit Leib und Seele heißt es an diesen Tagen - neben der Biervielfalt und dem Kulinarischen aus der Region wird auch wieder allerhand Kultur für Groß und Klein geboten. Sind es am Samstag die größeren Formationen wie Spielmannszüge und Feuerwehrkapellen, die die Besucher mitreißen, so begeistern am Sonntag etwas leisere Töne, etwa die von den Bierhähnen oder den zwei Vagabunden aus Stolpen.
An beiden Tagen kann in einem Bier-Quiz auch das eigene Wissen rundum den Biergenuss getestet werden. Die Auslosung ist am Sonntag Nachmittag und auf die Gewinner warten natürlich attraktive Preise.
Zum ersten Mal lobt der Sächsische Brauerbund e.V. (SBB) gemeinsam mit der Marketing-Gesellschaft Ober-lausitz-Niederschlesien mbH (MGO) eine Oberlausitzer Bierkönigin aus. Diese Botschafterin des edlen Gerstensaftes soll die Sympathie für die traditionelle Braukunst und für die breite Palette der in der Oberlausitz hergestellten Biere repräsentieren. Eingefügt in das Netzwerk Oberlausitz genießen® sind die Auftritte der Bierkönigin, neben ihrem ersten auf dem Oberlausitzer Genussmarkt, vordergründig in Veranstaltungen wie dem Oberlausitzer Genussfestival (10.06. bis 11.07.10) und den Lausitzer Fischwochen® (25.09. bis 31.10.10) verankert.
Die Bewerbung des 2. Oberlausitzer Genussmarktes und der Aktionen im Umfeld, vordergründig im Internet auf www.oberlausitzer-genussmarkt.de und www.oberlausitz.com, aber auch durch geeignete Printmedien, wird verbunden mit der Bewerbung sogenannter Biergenießer-Touren. Dahinter verbergen sich verschie-denste Erlebnisangebote der Oberlausitzer Brauereien: angefangen von Brauerei-Führungen, über Verkos-tungen bis hin zu Schulungen und vielem mehr. Auf diese Weise sollen neue touristische Reiseanlässe ge-schaffen, um Gästen die Genussregion Oberlausitz und die mehr als 50 Biersorten in der Oberlausitz bekannter zu machen.
Mehr Informationen zum 2. Oberlausitzer Genussmarkt in Neusalza-Spremberg: www.oberlausitzer-genussmarkt.de
Mehr Informationen zur Bewerbung als Oberlausitzer Bierkönigin:
www.oberlausitzer-genussmarkt.de und
www.bier-aus-sachsen.de
Mehr Informationen zu den Biergenießer-Touren und zum Oberlausitzer Genussfestival:
www.oberlausitz.com/geniessen
Mehr Informationen zum Sächsischen Brauerbund e.V.:
www.bier-aus-sachsen.de



