
Bier in Zahlen
Bier in Zahlen
• Anzahl der Braustätten
• Groß und Klein im Braugewerbe
• Der Bierdurst der Sachsen
• Die sächsische Biervielfalt
• Die Entwicklung des Bierausstoßes in Sachsen seit 1989
• Der Bierausstoß in Deutschland von 1980 –2002
Anzahl der Braustätten
In Sachsen wird Bier in insgesamt 58 Braustätten gebraut, davon arbeiten 31 industriell und 27 auf handwerklicher Basis in Gasthausbrauereien – in Deutschland gibt es aktuell 1.302 Braustätten, davon z.B. allein 627 in Bayern – als „Braustätte“ wird statistisch jede von der Biersteuer erfasste Produktionsstätte erfasst.
Groß und Klein im Braugewerbe
Die sächsische Brauwirtschaft ist grundsätzlich mittelständisch strukturiert, wie übrigens immer noch das gesamte deutsche Braugewerbe – in der Zukunft sind durch zunehmende Fusionen auf nationaler und internationaler Basis auch globalere Unternehmensstrukturen denkbar – der Bierausstoß in Sachsens Brauereien ist äußerst heterogen – die Spanne geht von wenigen hundert Hektolitern einer Gasthausbrauerei bis zu über zwei Millionen Hektolitern der sächsischen Großbrauereien.
Der Bierdurst der Sachsen
Die Sachsen sind Spitze – das zeigt sich mit 168 Litern auch im jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch unserer Landsleute – deutschlandweit ist dagegen der Wert seit 1989 von 142,7 auf aktuelle 111,7 Liter pro Kopf und Jahr gesunken – auf Grund des überdurchschnittlichen Bierdurstes wird zu Sachsen, Bayern und Böhmen vom „Bermuda-Dreieck des Bieres“ gesprochen – die Entwicklung der vergangenen Jahre in Sachsen und Deutschland zeigt die nachstehende Grafik: (Grafik von 1989–2002)

Die sächsische Biervielfalt
Zwischen mehr als 200 Biermarken können die Verbraucher des sächsischen Bieres entscheiden – die Sortenauswahl reicht vom Pilsner über das Exportbier, das Edel- und Spezialpilsner, das Hell und das Schwarzbier bis zum Bock, dem Diätbier und dem Weizenbier alles in Sachsen gebraut – dass der Sachse vornehmlich ein Genießer des Bieres nach Pilsner Brauart ist, das zeigt die folgende Grafik:

Die Entwicklung des Bierausstoßes in Sachsen seit 1989
Die sächsische Bierproduktion hat nahezu wieder das hohe Vorwendeniveau erreicht – zu berücksichtigen ist ohnehin die bis 1989 regional geordnete Versorgungswirtschaft bzw. die ab 1990 offene Marktwirtschaft mit einem Anteil von ca. 25% nichtsächsischen Bieren in den regionalen Regalen – dementsprechend wertvoller ist die Konsolidierung der sächsischen Brauwirtschaft in den Jahren seit 1991 (das „Biertal“) zu bewerten.

Der Bierausstoß in Deutschland von 1980–2002
Die Bierherstellung in Deutschland stagniert trotz eines seit Jahren währenden Verbrauchsrückgangs immer noch auf hohem Niveau – das Verhältnis der Bierproduktion zwischen West-und Ostdeutschland zeigt die nachstehende Entwicklungskurve.
